Frau Hermenau und der Anstand

Dass Antje Hermenau, ihres Zeichens Fraktionsvorsitzende der Grünen im Sächsischen Landtag, dort die Frau fürs Schrille ist, dürfte jedem klar sein, der schon mal das zweifelhafte Vergnügen hatte, ihrem zarten Stimmchen zu lauschen. Inhaltlich und intellektuell eher ein Totalausfall, beschränkt sich ihre kommunikative Kompetenz vor allem auf wüste Beschimpfungen und Beleidigungen Andersdenkender. Und hier vor allem der FDP.  Ihre uns gegenüber kultivierte Abneigung hat durchaus pathologische Züge. Diesen Beitrag weiterlesen »

Man wird doch wohl noch sagen dürfen….

Einige Tage nach dem Erscheinen Günter Grass “Gedichts” ärgere ich mich schon darüber, überhaupt darauf reagiert zu haben. Denn die harschen Reaktionen der politischen und kulturellen Eliten in Deutschland, der Medien und der “Netzgemeinde” haben diesem Machwerk eine Aufmerksamkeit verschafft, die es zweifellos nicht verdient hat. Gipfelnd im Einreiseverbot der Israelischen Regierung, die offensichtlich kein PR-Fettnäpfchen auslässt, das man ihr in den Weg stellt. Das Gedicht ist das Machwerk eines senilen Altlinken, der die Welt offenbar nicht (mehr) versteht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Binyamin Netanyahu zum Gedicht von Günter Grass

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu erklärte heute zur Veröffentlichung von Günter Grass:

“Der peinliche Vergleich, den Günter Grass zwischen Israel und dem Iran gezogen hat, einem Regime, das die Shoah leugnet und zur Vernichtung Israels aufruft, sagt sehr wenig über Israel und viel über Herrn Grass.

Der Iran, nicht Israel, stellt eine Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit in der Welt dar.

Der Iran, nicht Israel, droht anderen Staaten damit, sie auszulöschen.

Der Iran, nicht Israel, unterstützt Terrororganisationen, die Raketen gegen unschuldige Zivilisten richten.

Der Iran, nicht Israel, unterstützt das Massaker des syrischen Regimes an seinem Volk.

Der Iran, nicht Israel, steinigt Frauen, henkt Homosexuelle und unterdrückt aufs grausamste Millionen eigener Bürger.

Sechzig Jahre lang hat Herr Grass seine Vergangenheit als Mitglied der Waffen-SS verschwiegen. Daher überrascht es nicht, dass er den einzigen jüdischen Staat auf der Welt als größte Bedrohung für den Weltfrieden ansieht und ihm sein Recht auf Selbstverteidigung abspricht.

Anständige Leute auf der ganzen Welt sollten diese ignoranten und verwerflichen Aussagen verurteilen.”

Mein Fazit zum Bundesparteitag der FDP in Frankfurt

Um es vorweg zu sagen: Meine Enttäuschung über den Bundesparteitag hielt sich in Grenzen. Nicht etwa, weil der Parteitag besser gewesen wäre als befürchtet, sondern vielmehr, weil ich meinen Erwartungshorizont der Performance unserer Bundesspitze angepasst habe. Diesen Beitrag weiterlesen »

Alle Jahre wieder…

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…aus gegebenem Anlass

Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden? Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja – nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht: Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in “Die Weltbühne”

Mitgliederentscheid zum ESM Rettungsschirm

In meiner gestrigen Rundmail an die Mitglieder der Dresdner FDP habe ich um Unterstützung für den Mitgliederentscheid zur Ausweitung des ESM Rettungsschirms gebeten.  Ich wurde hierauf von mehreren Seiten angesprochen und möchte eines richtig stellen: Diesen Beitrag weiterlesen »