Mein Fazit zum Bundesparteitag der FDP in Frankfurt
Um es vorweg zu sagen: Meine Enttäuschung über den Bundesparteitag hielt sich in Grenzen. Nicht etwa, weil der Parteitag besser gewesen wäre als befürchtet, sondern vielmehr, weil ich meinen Erwartungshorizont der Performance unserer Bundesspitze angepasst habe. Diesen Beitrag weiterlesen »
…aus gegebenem Anlass
Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden? Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja – nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht: Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in “Die Weltbühne”
Mitgliederentscheid zum ESM Rettungsschirm
In meiner gestrigen Rundmail an die Mitglieder der Dresdner FDP habe ich um Unterstützung für den Mitgliederentscheid zur Ausweitung des ESM Rettungsschirms gebeten. Ich wurde hierauf von mehreren Seiten angesprochen und möchte eines richtig stellen: Diesen Beitrag weiterlesen »
Gewaltfreie Blockaden kann es nicht geben!
Beim Surfen bin ich heute zufällig auf einen schon etwas älteren Leserbrief zweier Vertreter der Jüdischen Gemeinde Dresden an die SZ gestoßen, in dem diese einen Aufsatz von Oberstaatsanwalt Christian Avenarius zum Umgang mit dem 13. Februar kritisieren. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lohmeyer: Umgang mit dem 13. Februar diskutieren statt parteitaktisch zerreden
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(Dresden/09.06.2011) Zur Kritik von SPD und Grünen an den Vorschlägen des Dresdner Kommunikationswissenschaftlers Prof. Wolfgang Donsbach zum Umgang mit dem 13. Februar erklärt der Dresdner FDP-Kreisvorsitzende Johannes Lohmeyer: Diesen Beitrag weiterlesen »
Offener Brief an den Evangelischen Kirchentag
Sehr geehrte Damen und Herren,
der 33. Kirchentag ist zu Ende. Als Touristiker freue ich mich über die für Dresdens Image äußerst erfolgreiche und gelungene Veranstaltung. Als Politiker frage ich mich, ob ein kirchliches Event, das man nur bei sehr genauem Hinsehen von einem Parteitag der Grünen unterscheiden kann, nicht womöglich am Ziel vorbei ist. Aber das ist Geschmackssache. Diesen Beitrag weiterlesen »