Fakten gegen Hetzkampagne!
Gerade erst wieder gestern hat SPD-Popsack und Chefpopulist Gabriel von “Milliarden für die Hotellerie” gefaselt. Richtig: Der Gabriel, mit dessen Mitwirkung letztes Jahr 5 Milliarden dafür verblasen wurden, Autofabriken in aller Welt zu subventionieren und freie Werkstätten in Deutschland plattzumachen – nach einer üppigen Spende der Autoindustrie an die SPD. Kollegen eines Hotels in Würzburg hatten die gute Idee, die Gäste künftig aus erster Hand per Willkommensbrief direkt und wahrheitsgemäß über die Mehrwertsteuer in Hotels zu informieren. Eine gute Idee, der sich unsere Hotels anschließen:
9 Wahrheiten über die „Hotelsteuer“
 Liebe Gäste,
da es derzeit von interessierter Seite in der Politik, aber auch in den Medien zu einer Stimmungmache sondergleichen gegen die Hotellerie kommt, möchte ich an dieser Stelle einige Dinge geradestellen:
- In Deutschland gibt es 44.976 Beherbergungsbetriebe. Gerade mal 136 davon (Stand Mai 2010) sind mit 5 Sternen klassifiziert und damit sogenannte „Grandhotels“. Über 70 % davon sind kleine und mittlere mittelständische Familienbetriebe, die über 1,1 Millionen Arbeitsplätze und 45.000 Ausbildungsplätze repräsentieren.
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- In 2009 sank der Umsatz dieser Betriebe um im Schnitt 6 %. Unsere Branche war somit mit am stärksten von der Welt-Wirtschaftskrise betroffen.
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- In 21 von 27 EU-Ländern galt bereits vor dem 1. Januar 2010 der ermäßigte MwSt-Satz für Hotelübernachtungen. Die Tourismusbranche gehört zu den globalisiertesten überhaupt. Gleiche Wettbewerbsbedingungen zumindest innerhalb Europas sind für uns überlebenswichtig. Die Harmonisierung der MwSt-Sätze wurde von unserer Branche daher seit 1997 gefordert. Dass man sich in der EU zwar hingebungsvoll mit dem Krümmungsgrad von Gurken befasst, nicht aber in der Lage ist, das Steuerrecht zu harmonisieren, darf nicht auf dem Rücken der deutschen Hotellerie ausgetragen werden.
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- Aus diesen Gründen stand die Senkung der MwSt auf Hotelübernachtungen von 19 auf 7 % in den Wahlprogrammen von CDU/CSU, Linkspartei und FDP. Die SPD fordert es (auch heute noch!) in ihren tourismuspolitischen Grundsätzen und die Grünen im Bayerischen Landtag. Nach der Wahl haben dies einige Parteien aber recht schnell “vergessen”.
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- Bei der offiziellen Bezifferung der Kosten schwanken die Angaben –je nach Interessenlage- zwischen einer und mehrerer Milliarden Euro. Dabei wird „übersehen“, dass die weniger abgeführte Mehrwertsteuer bei gewerblichen Kunden weniger an Vorsteuer gezogen werden kann und dass evtl. Mehrerträge der Gewerbe- und Einkommensteuerpflicht unterliegen. Seriöse Schätzungen gehen von ca. 150 – 200 Mio. aus. Im Vergleich: Die Abwrackprämie, mit der die Automobilindustrie in Fernost, Italien und Frankreich subventioniert und unzähliger freier Werkstätten in Deutschland ruiniert wurden, kostete 5 Milliarden!
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Nach der Senkung der MwSt zum 1. Januar 2010
- …sank der Bruttopreis für Hotelübernachtungen um 4,3 % (Quelle STR-Global)
- …wurden von knapp 1 Milliarde Steuerersparnis bis zum Mai 2010 682,5 Mio. €
         in Deutschland bei deutschen Firmen investiert. (Quelle Verbandsumfrage)
- …wurden 5.495 neue Arbeitsplätze geschaffen (2.049 Vollzeit, 1.714 Teilzeit, 1.732 Â
         Azubis) (Quelle Verbandsumfrage)
- …gibt es laut Bundesagentur für Arbeit 23,3 % mehr offene Stellen in der Hotellerie
         und 13, 5% weniger arbeitslos gemeldete Hotelfachleute
Diese Zahlen belegen, dass die notwendige Harmonisierung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen innerhalb der EU, darüber hinaus
- Arbeitsplätze in Deutschland sichert
- zusätzliche Arbeitsplätze in unserem Land schafft und
- mittels verstärkter Investitionen im Inland ein Motor des Aufschwungs ist!
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Bitte helfen auch Sie, dass die populistische und unfaire Neid-Kampagne von Medien und Politik gegen eine ganze Branche endlich ein Ende hat!
Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung
Ihr Hotelier
Einer von vielen Erklärungsversuchen. Aber dies ist auch nur ein einzelner. Je nach Sichtweise, wird dieses Schreiben als Probaganda der Hotellobby abgetan oder alsschwammige Erklärung eines einzelnen millionschweren Hotelbetreibers. Hoteliers sind doch generell Millionäre (million an Schulden und Verbindlichkeiten), wenn es nach der Presse geht. In jeden Hotel wird ein millionen Umsatz genereiert. Ausserdem gibt es doch in jedem Ort eine Mövenpick Niederlassung- gut meistens ist dies die lokale Eisdiele, aber das ist doch in der ganzen Aufregung egal.
Auch das Umsatznicht gleich Gewinn ist, ist doch vielen egal.
Wie gesagt ein Tropfen auf einen sehr heissen Stein. Er wird nichts ändern, solange wie viele Politker an Amnesie leiden (leider schon als Berufskrankheit anerkannt).
das es wesentlich krasser subventionen gibt/gab, seitens anderer parteien – d´accord und geschenkt.
aber Argumente, die mit “(Quelle Verbandsumfrage)” untermauert werden – traue ich dann doch nicht. und eigene erfahrung bestätigt dies.
investitionen und mitarbeiter einstellungen wären auch so vollzogen wurden. gerade investitionen – getätigt im ersten quartal – nehme ich einen bezug auf die mwst korrigierung nicht ab.
…ich traue da einer Verbandsumfrage doch eher als jemandem, der “aus eigener Erfahrung etwas nicht abnimmt” und salopp behauptet, die Investitionen seien auch so getätigt worden, wofür er allerdings garkeine Quelle hat